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  • Allgemeines

      • Schulen im Ostalbkreis können seit Mai an beiden Standorten des Kreismedienzentrums in Aalen oder Schwäbisch Gmünd Tabletkoffer ausleihen. Dazu stehen mehrere robuste Tabletkoffer bereit. Ein Koffer enthält acht Tablets mitsamt Zubehör. Dazu können noch Beamer und weitere Geräte ausgeliehen werden. Die Tablets sind alle in ein Verwaltungssystem eigebunden - ein sogenanntes Mobile Device Management - und werden für jeden Einsatz angepasst. So ist gewährleistet, dass alles funktioniert, nichts versehentlich verstellt werden kann, stets die aktuelle und gewünschte Software installiert ist und dass sofort damit gearbeitet werden kann.

        „Überhaupt ist die schnelle und flexible Einsatzfähigkeit der Tablets ihre große Stärke“, so der stellvertretende Leiter des Kreismedienzentrums, Mario Schmid. Fotodokumentationen machen, eine Medienproduktion umsetzen, eine Internetrecherche durchführen oder eine ganz spezifischen App für den Fachunterricht nutzen - die Tablets sind sofort startklar, alle können damit arbeiten und die Technik rückt in den Hintergrund.

        Das sieht Hubert Herkommer, der Leiter des Kreismedienzentrum genau so. Er erklärt auch, warum er Schulen empfiehlt, zunächst Tabletkoffer auszuleihen, zu testen und sich vom Kreismedienzentrum beraten zu lassen: „Eben mal einen Klassensatz Tablets anzuschaffen, weil es modern ist und es viele machen, damit ist es nicht getan. Schulen und Schulträger brauchen ein pädagogisches und auch technisches Konzept. Das Kreismedienzentrum unterstützt Schulen bei ihrer Medienentwicklungsplanung und berät sie neutral.“

  • Medien & geräte

      • Grundschulen im Ostalbkreis können am Kreismedienzentrum am Standort Aalen Hirnforscherboxen ausleihen. Mit den Boxen können Grundschüler/innen den Fragen nachgehen, warum unser Gehirn Falten hat? Welcher Bereich im Gehirn macht was? Und was hat eigentlich ein Roboter damit zu tun? Denn das Gehirn ist für Kinder auf den ersten Blick abstrakt und schwer zu fassen, da es von außen unsichtbar im Inneren des Kopfes liegt. Wir sind Hirnforscher! macht Kindern die Schaltzentrale unseres Körpers begreifbar. In Baden-Württemberg wird das Projekt der Hertie-Stiftung gemeinsam mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport und den Medienzentren durchgeführt.

        „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, dass auch der Ostalbkreis Projektpartner wird und unsere Schulen von dem exzellenten didaktischen Konzept profitieren können“, so Mario Schmid, der stellvertretende Leiter des Kreismedienzentrums.

        Mit Versuchen im Unterricht entdecken Kinder der 3. und 4. Klasse altersgerecht das spannendste Organ unseres Körpers: das Gehirn. Die Unterrichtsreihe benötigt 5-8 Schulstunden und lässt sich unkompliziert mithilfe von leicht verständlichen Anleitungen für die Lehrkräfte in den Sachunterricht einbetten.

        Die Hirnforscherboxen mit allen nötigen Materialien, Anleitungen und Arbeitsblättern werden von der Hertie-Stiftung bereitgestellt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Pro Schule wird eine Box verliehen, mit der mehrere Klassen arbeiten können. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.ghst.de/herr-tie.

         

  • Veranstaltungen

      • Am 19. Juni hatte das Kreismedienzentrum Ostalbkreis am Standort Schwäbisch Gmünd eine Gruppe von Referendar/innen für das Lehramt an Werkreal-, Haupt- und Realschulen zu Besuch. In einer Kooperationsveranstaltung mit dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHRS) Schwäbisch Gmünd wurde ein ganztägiges Modul zur Medienbildung durchgeführt.

        Der Vormittag begann mit dem Kennenlernen des Kreismedienzentrums. Der stellvertretende Leiter des Kreismedienzentrums, Mario Schmid, erläuterte den Referendar/innen den Auftrag und die Unterstützungsangebote des Kreismedienzentrums Ostalbkreis für Schulen und Schulträger. Es wurde dabei allen schnell klar, dass die Kreis- und Stadtmedienzentren im Land für die Schulen und Lehrer/innen eine große Hilfe sind. Sowohl bei technischen Herausforderungen der Digitalisierung, wie bei didaktischen Fragestellungen rund um einen qualitativ hochwertigen Unterricht. Anschließend bekamen die Referendar/innen eine Führung durch das Kreismedienzentrum und konnten dabei hinter die Kulissen schauen.

        Nach dem Blick hinter die Kulissen gab es praxisorientierte Workshopdurchgänge. Dazu wurde die Gruppe der Referendar/innen jeweils geteilt. Der Leiter des Kreismedienzentrums, Hubert Herkommer, führte in die SESAM Mediathek ein. Diese Mediathek ist eine Onlineplattform, über die Lehrer/innen in Baden-Württemberg didaktisch geprüfte Unterrichtsmedien recherchieren, bestellen, herunterladen und auch direkt abspielen können. Benjamin Elser, der Medienpädagogische Berater am Kreismedienzentrum, machte die Referendar/innen mit Actionbound vertraut. Actionbound ist eine Anwendung, mit der via Smartphone oder Tablet digital unterstützte Lernabenteuer vorbereitet und durchgeführt werden können.

        Am Nachmittag gab es einen Ortswechsel. Nachdem am Vormittag das Seminar am Kreismedienzentrum war, kam das Kreismedienzentrum nun ans Seminar und gestaltete dort den zweiten Teil des Tages. Im Fokus des Nachmittags stand das aktive Arbeiten mit Tablets als Lehr- und Lernwerkzeug. Mario Schmid und Benjamin Elser führten die Referendar/innen zunächst technisch ein und stellten dann verschiedene Anwendungsszenarien zur Planung und Produktion von Medieninhalten durch Schüler/innen oder Lehrer/innen vor. Dabei ging es um E-Books, Audiobeiträge, Bildergeschichten, Comics, Erklärvideos und den Einsatz von digitalen Effekten im mobilen Green-Screen-Studio des Kreismedienzentrums. Die Referendar/innen hatten dann Gelegenheit, selbst einen Medieninhalt ihrer Wahl umzusetzen. Am Ende des Tages wurden zum Abschluss alle entstandenen Medieninhalte präsentiert.